EXPLORISE — Die nomadische Weltreise

Die großeSingapur-Reise.

Auf dem Landweg von Düsseldorf nach Singapur. 15 Etappen, modular buchbar — du wählst dein Kapitel, wir führen.

Etappen

15 · modular buchbar

Reisetage

191 · Sept 2027 – Feb 2029

Strecke

ca. 34.000 km · 25 Länder

Gruppe

Max. 3 Fahrzeuge pro Etappe

Das Konzept

Eine Route. In Etappen fahrbar.

Die große Singapur-Reise ist keine Gruppenreise im klassischen Sinn — sie ist eine durchgehende Overland-Route von Düsseldorf nach Singapur, kuratiert in 15 Etappen von 8 bis 15 Tagen.

Die EXPLORISE-Fahrzeugflotte fährt die komplette Strecke. Du steigst pro Etappe ein und aus: Jede Etappe beginnt und endet an einem internationalen Flughafen, der von Deutschland aus mit maximal einem Umstieg erreichbar ist.

Jede Etappe ist Premium Overlanding, wie es EXPLORISE definiert: kleine Gruppe, ein Expeditionskoch, Routen, die kein Reiseführer kennt. Maximal 3 Teilnehmerfahrzeuge pro Etappe — bewusst so klein, weil Grenzabwicklungen, Fährpassagen und Permits in Asien mit einem kleinen Konvoi schnell, persönlich und echt bleiben.

Drei Wege, dabei zu sein

01

Etappen-Einstieg im Mietfahrzeug

Du fliegst zum Start-Hub, übernimmst einen vollausgestatteten EXPLORISE-Expeditionswagen, fährst deine Etappe und fliegst vom Ziel-Hub zurück. Kein eigenes Fahrzeug, keine Logistik, volles Erlebnis.

02

Mehrere Etappen kombinieren

Zwischen den Etappen liegen Puffertage am Hub — ideal, um zwei oder drei Etappen zu einem großen Kapitel zu verbinden.

03

Die Gesamtreise mit eigenem Fahrzeug

Dein eigener 4×4 ab Düsseldorf bis Singapur (oder für zusammenhängende Kapitel). Carnet, Permits, Verschiffung und Wintereinlagerung klären wir gemeinsam mit dir.

Saisonlogik

Warum dieser Kalender: die Saisonlogik

Diese Reise ist nicht gegen die Jahreszeiten geplant, sondern mit ihnen. Wer im September startet und ohne Pause durchfährt, erreicht den Pamir im November und die Mongolei im Winter — bei Pässen über 4.600 Metern schlicht nicht verantwortbar.

  • Pamir Highway im Juni — die Pässe sind frei, die Hochweiden grün
  • Mongolei im Hochsommer — die einzige verlässlich gute Jahreszeit für Altai und Gobi
  • Karakorum Highway im Spätsommer — der Khunjerab-Pass sicher offen, klare Bergsicht
  • Indien im Oktober — direkt nach dem Monsun, die beste Reisezeit des Nordens
  • Südostasien in der Trockenzeit (Dezember bis Februar) — inklusive Weihnachtspause zuhause

Ankunft in Singapur: Februar 2029. Dieser Kalender ist das stärkste Qualitätsmerkmal der gesamten Planung — er zeigt jedem Kenner sofort: Hier wurde nicht auf dem Papier geplant, sondern für die Straße.

Die Etappen-Level

Nicht jede Etappe ist gleich — und genau das ist die Stärke der modularen Reise. Damit du auf einen Blick weißt, was dich erwartet, ist jede Etappe einem von drei Leveln zugeordnet. Wichtig: Alle Etappen sind geführte Reisen. Auf jedem Level gilt — wir führen, du fährst. Offroad-Vorerfahrung ist auf keiner Etappe Voraussetzung.

Genuss

Überwiegend Asphalt und leichte Nebenstraßen, moderate Fahrtage, viel Kultur und Kulinarik. Für absolut jeden fahrbar — auch als allererste Overland-Erfahrung.

Entdecker

Regelmäßig Schotter und Piste, abgelegene Abschnitte, einfache Camps. Hier beginnt das echte Expeditionsgefühl — mit Einweisung und Konvoiführung problemlos machbar.

Expedition

Hochgebirge, große Höhen oder lange Distanzen, einfache Infrastruktur. Die Etappen, von denen man ein Leben lang erzählt. Anspruchsvoll im besten Sinne — und dank Führung, Planung und Akklimatisierungskonzept für jeden machbar, der genau das sucht.

Die Route

Die 15 Etappen

Klick auf einen Punkt auf der Karte oder eine Etappe unten — jede Etappe zeigt Route, Zeitraum, Level und was dich unterwegs erwartet.

Zoom, schieb, dreh — und klick eine Etappe an, um Details zu öffnen.

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Kapitel I · Herbst 2027

Aufbruch nach Osten

Balkan, Anatolien, Kaukasus, Kaspisches Meer und die Seidenstraßen-Städte.

4 Etappen

Die Etappe

Es beginnt dort, wo alles beginnt: am Feuer der Experience Scheune. Verabschiedung, letzter Kaffee, dann rollt der Konvoi los — und hört erst in Singapur wieder auf. Die erste Etappe ist bewusst ein Genuss-Einstieg: Über die Alpen geht es auf den Balkan, und der Balkan ist die vielleicht unterschätzteste Overland-Region Europas.

Kroatiens Küstenstraßen, die Berge Montenegros, dann Albanien — ein Land, das jeden überrascht, der zum ersten Mal dort ist. Über Nordmazedonien und den Norden Griechenlands erreichen wir die Türkei. Und dann stehst du am Bosporus, Europa im Rücken, Asien vor der Motorhaube. Etappe eins endet mit einem Kontinentwechsel. Besser kann eine Weltreise nicht anfangen.

Highlights

  • ·Offizieller Aufbruch mit Verabschiedung an der EXPLORISE Experience Scheune
  • ·Küstenstraßen und Bergserpentinen in Kroatien, Montenegro und Albanien
  • ·Camps und Lagerfeuerabende in den Bergen des Balkans
  • ·Ankunft am Bosporus — Istanbul als Tor nach Asien

Gut zu wissen

  • ·Alle Länder dieser Etappe: visafrei für deutsche Staatsbürger
  • ·Fahrzeug: Grüne Versicherungskarte für Westbalkan prüfen (bei Org-Fahrzeugen erledigt)
  • ·Fahrerisch: komplett einsteigerfreundlich — Asphalt und leichte Nebenstraßen

Start

Düsseldorf · DUS

Ziel

Istanbul · IST

Die Etappe

Raus aus Istanbul, rein in die anatolische Hochebene. Das Ziel der ersten Tage: Kappadokien. Feenkamine, Höhlenstädte, in den Fels geschlagene Kirchen — und morgens, wenn du aus dem Camp trittst, hängen Dutzende Heißluftballons über einer Landschaft, die aussieht wie von einem anderen Planeten.

Danach dreht die Route nach Norden: über die Pässe des Pontischen Gebirges hinunter ans Schwarze Meer, Teeplantagen an steilen Hängen, Nebel in den Tälern. Am Grenzübergang Sarpi wechseln wir nach Georgien — und Georgien empfängt dich, wie es Georgien immer tut: mit vollem Tisch. Die Etappe endet mit einer Supra, der traditionellen georgischen Tafel, in Tiflis.

Highlights

  • ·Kappadokien: Feenkamine, Höhlenstädte, Ballon-Morgen
  • ·Passstraßen des Pontischen Gebirges mit Blick aufs Schwarze Meer
  • ·Grenzübertritt in den Kaukasus
  • ·Supra-Abend in Tiflis — georgische Gastfreundschaft als Etappenfinale

Gut zu wissen

  • ·Türkei: visafrei · Georgien: visafrei (bis zu 1 Jahr)
  • ·Fahrerisch: einsteigerfreundlich, überwiegend Asphalt, einzelne Schotterabschnitte optional

Start

Istanbul · IST

Ziel

Tiflis · TBS

Die Etappe

Diese Etappe ist der Grund, warum man auf dem Landweg reist. Durch die Weinregion Kachetien geht es nach Aserbaidschan und nach Baku — Altstadt, Kaspi-Promenade, letzter Blick zurück nach Westen. Dann das Abenteuer, von dem du noch Jahre erzählen wirst: die Frachtfähre über das Kaspische Meer. Keine Kreuzfahrt, kein Zeitplan — eine echte Passage mit Truckern aus halb Zentralasien. Wir haben den Puffer dafür fest eingeplant.

Drüben, in Kasachstan, wartet Mangystau: Bozzhira, Sherkala, das Ustyurt-Plateau. Kreidefelsen, Canyons und Formationen, die aussehen, als hätte jemand den Mars auf die Erde kopiert — und fast niemand ist dort. Über die Wüstenpiste nach Beyneu wechseln wir nach Usbekistan, und am Ende steht Chiwa: eine komplett erhaltene Oasenstadt der Seidenstraße, UNESCO-Welterbe, abends golden angestrahlt.

Highlights

  • ·Fährpassage über das Kaspische Meer — Overlanding in Reinform
  • ·Mangystau: Bozzhira-Canyon und Sherkala — Marslandschaften ohne Touristen
  • ·Wüsten-Camps unter einem Sternenhimmel ohne Lichtverschmutzung
  • ·Ankunft in der Oasenstadt Chiwa (UNESCO-Welterbe)

Gut zu wissen

  • ·Aserbaidschan: e-Visum (unkompliziert online, wenige Tage Bearbeitungszeit)
  • ·Kasachstan & Usbekistan: visafrei
  • ·Fahrerisch: abgelegene Wüstenpisten in Mangystau — im Konvoi gut fahrbar, Einweisung inklusive
  • ·Fährpassage: einfache Kabinen, Flexibilität gehört hier zum Erlebnis (Puffer eingeplant)

Start

Tiflis · TBS

Ziel

Chiwa · UGC

Die Etappe

Kurze Fahrtage, maximale Dichte: Diese Etappe ist die Kultur-Etappe der gesamten Reise. Von Chiwa führt die Route durch die Kyzylkum-Wüste nach Buchara — Karawansereien, Medresen, Basare, in denen seit tausend Jahren gehandelt wird. Und dann Samarkand: Der Registan-Platz gehört zu den Orten, an denen selbst Vielgereiste still werden. Abends, angestrahlt, ist er schlicht überwältigend.

Dazwischen: Plov aus riesigen Kesseln, Tee im Innenhof, Melonen vom Basar. Die Etappe endet in Taschkent — und mit ihr Kapitel I der Reise. Die Fahrzeuge beziehen ihr Winterquartier, wir stoßen an, und im Juni geht es genau hier weiter: hinauf aufs Dach der Welt.

Highlights

  • ·Buchara: Altstadt, Karawansereien und Basare der Seidenstraße
  • ·Samarkand: der Registan — eines der größten Bauensembles der islamischen Welt
  • ·Kulinarik pur: Plov, Samsa, Basare — Zentralasien auf dem Teller
  • ·Feierlicher Abschluss von Kapitel I in Taschkent

Gut zu wissen

  • ·Usbekistan: visafrei
  • ·Fahrerisch: die entspannteste Etappe der Reise — Asphalt, kurze Distanzen
  • ·Perfekt als erster Kontakt mit der nomadischen Weltreise

Start

Chiwa · UGC

Ziel

Taschkent · TAS

Kapitel II · Sommer 2028

Hochasien & Steppe

Pamir, Tien Shan, Mongolei, Gobi und Karakorum Highway.

6 Etappen

Die Etappe

Das hier ist eine der legendärsten Straßen der Welt — und eine der Etappen, für die es diese Reise gibt. Durch das fruchtbare Fergana-Tal erreichen wir Osch, dann steigt die M41: Kysyl-Art-Pass, der türkisfarbene Karakul-See, die Hochebene von Murghab. Am Ak-Baital-Pass zeigt das GPS 4.655 Meter. Hier oben ist die Luft dünn, das Licht hart und die Stille komplett.

Dann der Wakhan-Korridor: Die Piste folgt dem Fluss Panj, und auf der anderen Talseite erheben sich die Sechs- und Siebentausender des Hindukusch. Heiße Quellen, Festungsruinen, Dörfer, in denen Gäste noch Ereignisse sind. Über Khorog rollen wir hinunter nach Duschanbe. Wir fahren mit moderaten Tagesetappen und sauberer Akklimatisierung — anspruchsvoll ja, aber geführt, geplant und für jeden machbar, der echtes Hochgebirge erleben will.

Highlights

  • ·Ak-Baital-Pass (4.655 m) — der höchste Fahrmoment der gesamten Reise
  • ·Karakul-See und die Hochebene von Murghab
  • ·Wakhan-Korridor: Pistenfahren mit Blick auf den Hindukusch
  • ·Heiße Quellen und Camps auf über 3.000 Metern

Gut zu wissen

  • ·Tadschikistan: visafrei · GBAO-Permit für den Pamir erforderlich (organisieren wir)
  • ·Höhenlage: mehrere Tage über 3.500 m — Route mit sauberer Akklimatisierung geplant, normale Fitness genügt
  • ·Fahrerisch: Schotter und Hochgebirgspisten — Einweisung und Konvoiführung inklusive, keine Vorerfahrung nötig

Start

Taschkent · TAS

Ziel

Duschanbe · DYU

Die Etappe

Vom Pamir in den Tien Shan, das „Himmelsgebirge“. Erster Höhepunkt gleich hinter Duschanbe: der Iskanderkul, ein Bergsee in den Fann Mountains, benannt nach Alexander dem Großen. Über Khujand geht es nach Kirgistan — und Kirgistan ist Nomadenland, wie es im Buche steht.

Am Song-Köl, einem Hochweidesee auf 3.000 Metern, campen wir bei Nomadenfamilien: Jurten, Pferdeherden bis zum Horizont, Kumys für die Mutigen. Weiter über den Issyk-Kul, einen der größten Bergseen der Welt, und durch den Charyn-Canyon — Kasachstans Antwort auf den Grand Canyon — nach Almaty. Eine Etappe, die sich anfühlt wie ein einziger langer Sommertag.

Highlights

  • ·Iskanderkul und die Fann Mountains
  • ·Jurten-Camp bei Nomadenfamilien am Song-Köl (3.000 m)
  • ·Issyk-Kul — Baden in einem der größten Bergseen der Welt
  • ·Charyn-Canyon als Finale vor Almaty

Gut zu wissen

  • ·Tadschikistan, Kirgistan & Kasachstan: visafrei
  • ·Fahrerisch: Mix aus Asphalt und gut fahrbaren Bergpisten
  • ·Übernachtungen: Mix aus Camp, Jurte und Stadthotel — echtes Nomadengefühl inklusive

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Duschanbe · DYU

Ziel

Almaty · ALA

Die Etappe

Die längste Etappe der Reise, und sie trägt den Titel zu Recht. Am Khorgos-Pass wechseln wir nach China: Der Fahrzeug-Transit läuft mit chinesischer Begleitagentur, temporären Kennzeichen und kompletter Genehmigungslage — organisiert von uns, du fährst einfach. Durch das Tian-Shan-Vorland und die Dsungarei erreichen wir die mongolische Grenze.

Und dann öffnet sich das Land, für das das Wort „Weite“ erfunden wurde. Bayan-Ölgii, die Region der kasachischen Adlerjäger. Der mongolische Altai. Pisten, die einfach dort verlaufen, wo zuletzt jemand gefahren ist. Nachts steht die Milchstraße so klar über dem Camp, dass du den Motor abstellst und einfach nur schaust. Über das Seenbecken und Kharkhorin — das alte Reichszentrum Dschingis Khans — erreichen wir Ulaanbaatar. Lange Fahrtage, echte Expedition, maximale Belohnung.

Highlights

  • ·Begleiteter China-Transit über den Khorgos-Pass — komplett von EXPLORISE organisiert
  • ·Bayan-Ölgii: Begegnungen im Land der kasachischen Adlerjäger
  • ·Pisten-Tage durch den mongolischen Altai und das Seenbecken
  • ·Kharkhorin: das historische Zentrum des Mongolenreichs

Gut zu wissen

  • ·China: Visum bzw. jeweils gültige Einreiseregelung + begleiteter Fahrzeug-Transit (Agentur, Permits, temporäre Fahrerlaubnis — vollständig durch EXPLORISE organisiert)
  • ·Mongolei: visafrei (bis 30 Tage)
  • ·Fahrerisch: lange Fahrtage, Pisten aller Art — Expeditionscharakter, im geführten Konvoi gut machbar
  • ·Für alle, die die maximale Version dieser Reise wollen

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Almaty · ALA

Ziel

Ulaanbaatar · UBN

Die Etappe

Die einzige Rundetappe der Reise: Start und Ziel in Ulaanbaatar, ein einziger Flughafen, null Logistik-Kopfschmerz — und dazwischen das Beste der Mongolei. Durch das Orchon-Tal und vorbei am Ongi-Kloster geht es in die Gobi. Bayanzag, die „Flaming Cliffs“, glühen bei Sonnenuntergang rot — hier wurden die ersten Dinosaurier-Eier der Welt gefunden.

Dann Khongoryn Els: Sanddünen, bis zu 300 Meter hoch, die bei Wind tatsächlich singen. Wer will, kämpft sich zu Fuß auf den Kamm — der Blick von oben gehört zu den Momenten dieser Reise. Durch die Geierschlucht Yolyn Am, in der sich bis in den Sommer Eis hält, rollen wir zurück nach Ulaanbaatar. Übernachtet wird in Jurten-Camps und im Zelt, gegessen wird vom Feuer. Mongolei, konzentriert auf zehn Tage.

Highlights

  • ·Khongoryn Els: die singenden Dünen der Gobi (bis 300 m hoch)
  • ·Bayanzag „Flaming Cliffs“ — Fundort der ersten Dinosaurier-Eier
  • ·Yolyn Am: Eisschlucht mitten in der Wüste
  • ·Jurten-Camps und Begegnungen mit Nomadenfamilien

Gut zu wissen

  • ·Mongolei: visafrei (bis 30 Tage)
  • ·Fahrerisch: Gobi-Pisten, gut fahrbar im Konvoi — idealer Einstieg ins Expeditionsfahren
  • ·Ein Flughafen für An- und Abreise: die logistisch einfachste Asien-Etappe

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Ulaanbaatar · UBN

Ziel

Ulaanbaatar · UBN

Die Etappe

Von Ulaanbaatar aus durchqueren wir die Gobi nach Süden und wechseln nach China. Was folgt, ist der historische Hexi-Korridor — der Flaschenhals, durch den zweitausend Jahre lang alles lief, was zwischen China und dem Westen unterwegs war: Seide, Ideen, Karawanen. Heute: wir.

In Dunhuang stehen die Mogao-Grotten, eine der bedeutendsten buddhistischen Kunststätten der Welt, daneben Sanddünen mit dem Mondsichelsee. In Jiayuguan endet die Große Mauer — das buchstäbliche Ende Chinas aus Sicht der alten Kaiser. Und dann Turpan: eine Senke 154 Meter unter dem Meeresspiegel, einer der heißesten Orte Asiens, mitten darin Weinberge, bewässert von einem jahrtausendealten Kanalsystem. Die Etappe endet in Ürümqi — dem Sprungbrett für den Karakorum.

Highlights

  • ·Durchquerung der Gobi von Nord nach Süd
  • ·Dunhuang: Mogao-Grotten und der Mondsichelsee in den Dünen
  • ·Jiayuguan — das westliche Ende der Großen Mauer
  • ·Turpan-Senke: Weinberge unter dem Meeresspiegel

Gut zu wissen

  • ·China: begleiteter Transit (vollständig durch EXPLORISE organisiert), Visum bzw. gültige Einreiseregelung
  • ·Fahrerisch: überwiegend gute Straßen, lange Distanzen — Transit-Charakter mit starken Kultur-Stopps
  • ·Klima: Wüstensommer — Fahrzeuge klimatisiert, Etappenplanung mit frühen Starts

Start

Ulaanbaatar · UBN

Ziel

Ürümqi · URC

Die Etappe

Wenn diese Reise eine Königsetappe hat, dann diese. Erste Station: Kashgar, die westlichste Stadt Chinas, seit zwei Jahrtausenden Handelsplatz — der Sonntagsmarkt ist ein Erlebnis für alle Sinne. Dann beginnt der Karakorum Highway, und die Straße schraubt sich in eine Bergwelt, gegen die die Alpen wie Hügel wirken.

Am Khunjerab-Pass, 4.693 Meter, überqueren wir den höchsten asphaltierten Grenzübergang der Welt nach Pakistan. Dahinter: das Hunza-Tal. Aprikosengärten vor Siebentausendern, der Attabad-See in unwirklichem Türkis, der Blick auf den Rakaposhi, der 5.800 Meter über dem Tal aufragt. Die Gastfreundschaft in Hunza ist legendär — und völlig echt. Über Gilgit und die Bergstraßen des Nordens rollen wir hinunter nach Islamabad. Danach weißt du, warum Overlander weltweit vom KKH sprechen wie von einem Heiligtum.

Highlights

  • ·Kashgar: Sonntagsmarkt und Altstadt an der alten Seidenstraße
  • ·Khunjerab-Pass (4.693 m) — höchster asphaltierter Grenzübergang der Welt
  • ·Hunza-Tal: Attabad-See, Karimabad und Blick auf den Rakaposhi
  • ·Der Karakorum Highway — die vielleicht spektakulärste Straße der Welt

Gut zu wissen

  • ·China: begleiteter Transit (durch EXPLORISE organisiert) · Pakistan: e-Visum
  • ·Fahrzeug: Carnet de Passages erforderlich (Org-Fahrzeuge: erledigt; eigenes Fahrzeug: wir unterstützen bei der Beantragung)
  • ·Höhenlage: Passtag über 4.500 m — Route mit Akklimatisierung geplant
  • ·Fahrerisch: Bergstraßen und einzelne raue Abschnitte — geführt und gut machbar

Start

Ürümqi · URC

Ziel

Islamabad · ISB

Kapitel III · Herbst 2028

Indischer Subkontinent

Punjab, Ganges und Bengalen.

2 Etappen

Die Etappe

Die kompakteste Etappe der Reise — perfekt für alle, die mit begrenzter Zeit maximal viel erleben wollen. Auf der historischen Grand Trunk Road geht es nach Lahore, das kulturelle Herz Pakistans: die Badshahi-Moschee, die Gassen der Altstadt, und ein Streetfood, über das man Bücher schreiben könnte.

Dann ein Moment, den niemand vergisst: die Grenzzeremonie von Wagah. Jeden Abend zelebrieren pakistanische und indische Grenzer ein choreografiertes Spektakel vor tausenden Zuschauern — Gänsehaut garantiert. Auf der anderen Seite wartet Amritsar mit dem Goldenen Tempel, dem Heiligtum der Sikhs, dessen Ruhe der perfekte Kontrast zum Trubel davor ist. Über die Grand Trunk Road erreichen wir Delhi. Acht Tage, die sich anfühlen wie ein ganzer Film.

Highlights

  • ·Lahore: Badshahi-Moschee, Altstadt und legendäres Streetfood
  • ·Wagah-Border-Zeremonie — eines der verrücktesten Schauspiele Asiens
  • ·Amritsar: der Goldene Tempel der Sikhs
  • ·Die historische Grand Trunk Road bis Delhi

Gut zu wissen

  • ·Pakistan: e-Visum · Indien: e-Visum
  • ·Fahrzeug: Carnet de Passages (Org-Fahrzeuge: erledigt)
  • ·Fahrerisch: kurze Distanzen, Konvoifahren im südasiatischen Verkehr — wir führen, du rollst mit
  • ·Die ideale Schnupper-Etappe mit nur 8 Tagen

Start

Islamabad · ISB

Ziel

Delhi · DEL

Die Etappe

Indien fährt man nicht, Indien erlebt man — und diese Etappe ist die Essenz davon. Los geht es mit dem Pflichttermin, der trotzdem alle Erwartungen schlägt: Sonnenaufgang am Taj Mahal, wenn der Marmor die Farbe wechselt. Weiter auf der Grand Trunk Road nach Varanasi, die älteste durchgehend bewohnte Stadt der Welt. Die abendliche Ganga-Aarti-Zeremonie an den Ghats, tausende Öllampen auf dem Fluss — das ist einer dieser Momente, in denen alle Kameras sinken.

In Bodhgaya, dem Ort, an dem Buddha die Erleuchtung fand, wird es still. Danach rollt der Konvoi durch Bengalen nach Kolkata, die alte Hauptstadt Britisch-Indiens: Kolonialarchitektur, gelbe Ambassador-Taxis, Intellektuellen-Cafés. Hier endet der Landweg vorerst — die Fahrzeuge gehen in den Container Richtung Südostasien, und wir feiern den Abschluss des Subkontinents, wie es sich gehört.

Highlights

  • ·Taj Mahal bei Sonnenaufgang
  • ·Varanasi: die Ghats und die abendliche Ganga-Aarti-Zeremonie
  • ·Bodhgaya — der Ort der Erleuchtung Buddhas
  • ·Kolkata: Kolonialerbe und das Tor nach Südostasien

Gut zu wissen

  • ·Indien: e-Visum · Fahrzeug: Carnet de Passages (Org-Fahrzeuge: erledigt)
  • ·Fahrerisch: indischer Verkehr ist ein Erlebnis für sich — kurze Tagesdistanzen, enge Konvoiführung
  • ·Level 2 wegen Intensität, nicht wegen Gelände

Start

Delhi · DEL

Ziel

Kolkata · CCU

Kapitel IV · Winter 2028/29

Mekong & Finale

Thailand, Laos, Kambodscha, Malaysia — Zieleinfahrt Singapur.

3 Etappen

Die Etappe

Die Fahrzeuge sind verschifft, verzollt und stehen startklar in Bangkok — Südostasien kann kommen. Über die alten Königsstädte Ayutthaya und Sukhothai geht es nach Norden, nach Chiang Mai, und dann in die Berge: Nebelmorgen, Serpentinen, Bergdörfer, Kaffee aus eigenem Anbau.

Am Goldenen Dreieck, wo Thailand, Laos und Myanmar am Mekong zusammentreffen, wechseln wir nach Laos — und Laos entschleunigt sofort. In Luang Prabang, UNESCO-Welterbe zwischen zwei Flüssen, ziehen im Morgengrauen hunderte Mönche zum Almosengang durch die Straßen. Wasserfälle in Türkis, Nachtmarkt, französische Bäckereien als koloniales Erbe. Durch die Karstlandschaft von Vang Vieng erreichen wir Vientiane, die vielleicht entspannteste Hauptstadt Asiens.

Highlights

  • ·Alte Königsstädte: Ayutthaya und Sukhothai
  • ·Bergstraßen Nordthailands und das Goldene Dreieck am Mekong
  • ·Luang Prabang: Almosengang der Mönche im Morgengrauen (UNESCO)
  • ·Karstberge von Vang Vieng

Gut zu wissen

  • ·Thailand: visafrei · Laos: e-Visum bzw. Visa on arrival
  • ·Fahrzeuggenehmigung Thailand (geführte Tour-Pflicht für ausländische Fahrzeuge): durch EXPLORISE organisiert
  • ·Fahrerisch: entspannt — gute Straßen, Genuss-Charakter

Start

Bangkok · BKK

Ziel

Vientiane · VTE

Die Etappe

Nach der Weihnachtspause geht es weiter den Mekong hinab. Süd-Laos ist das Laos der Postkarten: das Bolaven-Plateau mit Kaffeeplantagen und Wasserfällen, dann Si Phan Don — die „4000 Inseln“, wo der Mekong kilometerbreit wird, Hängematten Pflicht sind und mit etwas Glück Irrawaddy-Delfine auftauchen.

In Kambodscha wartet dann das Monument dieser Etappe: Angkor. Zwei volle Tage für die größte Tempelanlage der Welt — Sonnenaufgang vor Angkor Wat, die von Würgefeigen überwucherten Ruinen von Ta Prohm, die steinernen Gesichter des Bayon. Über die schwimmenden Dörfer des Tonle-Sap-Sees rollen wir nach Phnom Penh, wo französische Boulevards auf asiatisches Tempo treffen.

Highlights

  • ·Bolaven-Plateau: Kaffee, Wasserfälle, Hochlandklima
  • ·Si Phan Don — die 4000 Inseln im Mekong
  • ·Zwei volle Tage Angkor: Angkor Wat, Ta Prohm, Bayon
  • ·Schwimmende Dörfer am Tonle Sap

Gut zu wissen

  • ·Laos & Kambodscha: e-Visum bzw. Visa on arrival
  • ·Fahrerisch: einfachste Etappe der Reise — für absolut jeden fahrbar
  • ·Familienfreundlich und ideal als erste Fernreise-Etappe

Start

Vientiane · VTE

Ziel

Phnom Penh · PNH

Die Etappe

Die letzte Etappe — und sie hat alles, was ein Finale braucht. Von Phnom Penh an die kambodschanische Küste: Kampot, berühmt für den besten Pfeffer der Welt, und der Krabbenmarkt von Kep. Entlang der thailändischen Golfküste geht es nach Süden, Palmen im Rückspiegel, und über die Grenze nach Malaysia.

Penang serviert in Georgetown das beste Streetfood Südostasiens, die Cameron Highlands liefern Teeplantagen im Nebel, Malakka die Geschichte der Gewürzrouten. Und dann, an einem Sonntag im Februar 2029, rollt der Konvoi über die Brücke von Johor nach Singapur. 15 Etappen, 25 Länder, rund 34.000 Kilometer auf dem Landweg — und du warst dabei. Die Zieleinfahrt feiern wir so, wie diese Reise es verdient: gemeinsam, laut und mit Blick auf die Skyline.

Highlights

  • ·Kampot & Kep: Pfefferfarmen und Krabbenmarkt
  • ·Penang/Georgetown — Streetfood-Hauptstadt Südostasiens
  • ·Cameron Highlands und das historische Malakka
  • ·Zieleinfahrt Singapur: das große Finale der nomadischen Weltreise

Gut zu wissen

  • ·Kambodscha: e-Visum · Thailand, Malaysia & Singapur: visafrei
  • ·Fahrzeug-Einfahrt Singapur (Sondergenehmigung): durch EXPLORISE organisiert
  • ·Fahrerisch: entspannt — gute Straßen bis zur Ziellinie

Start

Phnom Penh · PNH

Ziel

Singapur · SIN

Logistik

Logistik-Bausteine der Gesamtroute

Vier logistische Bausteine machen diese Route überhaupt erst möglich. Sie sind fester Bestandteil der Planung — und für Teilnehmer vollständig durch EXPLORISE organisiert.

1. Die Kaspische Fähre (Etappe 3)

Zwischen Aserbaidschan (Hafen Alat) und Kasachstan (Hafen Kuryk) verkehren Frachtfähren ohne festen Fahrplan — Abfahrt ist, wenn die Fähre voll ist. Genau deshalb ist Etappe 3 mit großzügigem Puffer geplant. Die Passage dauert in der Regel eine Nacht, übernachtet wird in einfachen Kabinen an Bord. Für Overlander ist diese Fähre kein Hindernis, sondern ein Ritterschlag.

2. Der begleitete China-Transit (Etappen 7, 9 und 10)

In China dürfen ausländische Fahrzeuge nur mit Genehmigung, lizenzierter Begleitagentur, temporären chinesischen Kennzeichen und temporärer Fahrerlaubnis fahren. Das klingt kompliziert — und ist es auch. Deshalb übernimmt EXPLORISE die komplette Abwicklung mit einer erfahrenen Partneragentur: Permits, Fahrzeugabnahme, Begleitguide. Für dich heißt das: Du fährst einfach.

3. Winterpause in Taschkent (Nov 2027 – Mai 2028)

Die Fahrzeugflotte überwintert bewacht und eingelagert in Taschkent und wird vom Team gewartet und für Kapitel II vorbereitet. Die Route macht Pause, wenn die Berge Pause machen — und startet im Juni 2028 exakt dort, wo Kapitel I endete.

4. Verschiffung Kolkata → Thailand (Okt/Nov 2028)

Der Landweg zwischen Indien und Thailand ist über Myanmar derzeit nicht befahrbar — das ist der ehrliche Stand, und wir planen ihn offen ein. Die Fahrzeuge werden in Kolkata verladen und nach Thailand verschifft (ca. 4–6 Wochen inklusive Zollabwicklung). Für Etappen-Teilnehmer ändert sich nichts: Kapitel IV startet planmäßig am 02.12.2028 in Bangkok mit übernommener, verzollter und startklarer Flotte.

Leistungen

Inklusive

  • Expeditionsleitung EXPLORISE über die gesamte Etappe
  • Expeditionskoch mit Vollverpflegung: Frühstück, Lunch-Paket und Abendessen — täglich frisch und regional
  • Wasser & Softdrinks inklusive
  • Ankunfts- und Aufbaubierchen
  • Detaillierte Tourmappe & GPS-Tracks
  • Funkgerät leihweise pro Fahrzeug
  • Alle Genehmigungen & Permits im Routenverlauf (u. a. GBAO-Permit Pamir, begleiteter China-Transit, Fahrzeuggenehmigung Thailand) — für Org-Fahrzeuge
  • Fährpassage Kaspisches Meer (Etappe 3)
  • Gebühren für Camping- und Stellplätze im Routenverlauf
  • Technischer Support durch die Guides
  • Durchführungsgarantie ab 2 Fahrzeugen

Nicht inklusive

  • An- & Abreise (Flüge) zum Start- bzw. vom Zielflughafen der Etappe
  • Kraftstoff
  • Alkoholische Getränke
  • Visa- & Einreisegebühren (e-Visa etc.)
  • Carnet de Passages inkl. Kaution (nur eigenes Fahrzeug — wir unterstützen bei der Beantragung)
  • Verschiffung Kolkata → Thailand sowie Wintereinlagerung Taschkent (nur Gesamtreise mit eigenem Fahrzeug — wird separat ausgewiesen)
  • Persönliche Ausrüstung (Schlafsack etc.)
  • Persönliche Reise- und Auslandskrankenversicherung

Die Leistungen gelten pro gebuchter Etappe. Vollinklusiv bedeutet auch hier: wirklich vollinklusiv. Der Unterkunftsmix (Camp / Jurte / Hotel) wird pro Etappe final ausgewiesen, sobald die Detailplanung steht — auf einer Weltroute gehören Stadtnächte im Hotel (Samarkand, Lahore, Luang Prabang) genauso dazu wie Wüstencamps.

Voraussetzungen für Teilnehmer

Diese Reise ist für Abenteurer gemacht, nicht für Profis. Du brauchst keinen Offroad-Lehrgang und kein Vorwissen — am ersten Tag jeder Etappe gibt es eine Einweisung, danach führt der Konvoi.

  • Führerschein Klasse B — mehr nicht
  • Normale, gesunde Grundfitness; für die Höhen-Etappen (5, 7 und 10) ist die Akklimatisierung in der Routenplanung berücksichtigt
  • Reisepass: mindestens 12 Monate über das Etappenende hinaus gültig, ausreichend freie Seiten
  • Profi-Tipp: Ein Zweitpass (für deutsche Staatsbürger problemlos beantragbar) erlaubt parallele Visa-Anträge und ist für Mehrfach-Etappen-Bucher Gold wert
  • Reisemedizinische Beratung empfohlen; für Süd- und Südostasien üblicherweise Standardimpfungen plus Hepatitis A und Typhus — verbindliche Auskunft gibt der Reisemediziner
  • Alle Visa der Route sind für deutsche Staatsbürger unkompliziert erhältlich (visafrei oder e-Visum) — eine Etappen-Checkliste stellen wir jedem Teilnehmer nach Buchung zusammen

Sicherheit & Qualität

Sicherheitsmanagement angelehnt an DIN ISO 21102. Benedikt verantwortet Fahrzeuge, Fahrdynamik und Survival-Kompetenz, Atti führt als Lead-Expeditionsleiter mit seinem über Jahre gewachsenen Netzwerk entlang der Route, Max hält als Operations- und Sicherheitsverantwortlicher die komplette Abwicklung zusammen. Für jede Etappe wird vor Veröffentlichung ein eigenes Sicherheitskonzept ausgearbeitet (Kommunikation, medizinische Versorgungspunkte, Ausweichrouten, aktuelle Lagebewertung der Reisehinweise des Auswärtigen Amts). Die Lagebewertung wird bis zum Etappenstart laufend aktualisiert.

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Preise und Termine folgen.

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